Messung der Prozessreife: Methodik, Anwendung und Interpretation der Ergebnisse


Messung der Prozessreife: Methodik, Anwendung und Interpretation der Ergebnisse

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BIT 1/2017
Alisa Keller, Jürgen Moormann
11 Seiten

Das Prozessmanagement hat in der Finanzbranche mittlerweile große Bedeutung gewonnen. Praktisch alle Institute führen Projekte zur Verbesserung ihrer Prozesse durch. Vielfach sind organisatorische Einheiten gebildet worden, die sich mit Guidelines zum Prozessdesign, dem Entwurf von Prozessarchitekturen, der Dokumentation und Pflege von Prozessen etc. beschäftigen. In diesem Zusammenhang stellt sich für Banken oft die Frage, wo sie hinsichtlich ihrer Prozesse eigentlich stehen. Welchen Reifegrad haben die Prozesse der jeweiligen Bank und wie steht die Bank im Vergleich zu den Wettbewerbern da? Die Frage nach der tatsächlichen Prozessreife ist schon aus theoretischer Sicht nicht leicht zu beantworten, da es unterschiedliche Modelle zur Ermittlung der Prozessreife gibt. Beim praktischen Einsatz wird es noch schwieriger. Was genau wird unter Prozessreife in der jeweiligen Bank verstanden? Wie kann die Reife ganz konkret gemessen werden? Soll die Reife der Prozesse oder die Reife des Prozessmanagements gemessen werden? Wie sind die Ergebnisse einer Reifegraduntersuchung zu interpretieren? Wie so oft, liegt der Teufel im Detail. In diesem Beitrag sollen die Methodik und die potenziellen Stolpersteine bei der zunächst einfach erscheinenden Ermittlung der Prozessreife dargestellt und die Anwendung gezeigt werden. Die Autoren behandeln die Thematik am Beispiel einer kürzlich durchgeführten Messung der Prozessreife in einer mittelgroßen Bank.

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