Preisbildung am deutschen Fondsmarkt - Geschäftsprozesse im Trade Off


Preisbildung am deutschen Fondsmarkt - Geschäftsprozesse im Trade Off

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Christoph Lattemann / Johannes Gomolka
BIT 1/2008
13 Seiten

Beim Vertrieb von aktiv gemanagten, offenen Investmentfonds wird international das so genannte Forward Pricing angewandt, bei dem Anleger den Fondspreis zum Zeitpunkt der Orderaufgabe nicht kennen. In Deutschland ist damit die Implementierung von Sperrfristen für den fristgerechten, täglichen Eingang von Fondsorders (Cut-Off-Zeiten) verbunden. Cut-Off-Zeiten dienen dem Schutz von Privatanlegern, indem illegale Zeitzonenarbitragen durch Market Timing und Late Trading verhindert werden. Cut-Off Zeiten führen jedoch auch zu Verzögerungen in der Fondsabwicklung.Weiterhin ist das Forward Pricing mit unvermeidbaren Preisänderungsrisiken für Privatkunden verbunden, weil die Zeitpunkte der Orderaufgaben und Ausführung auseinander fallen. Dieser Beitrag beleuchtet den bisher in der wissenschaftlichen Diskussion in Deutschland nicht thematisierten Fondsvertrieb und zeigt existierende Probleme aus der Perspektive der Wirtschaftsinformatik auf und präsentiert mögliche partielle Lösungsansätze.
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