Reduktion von Komplexität durch Modularisierung


Reduktion von Komplexität durch Modularisierung

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Daniel Netzer / Matthias Hilgert
BIT 3/2008
13 Seiten

Komplexität von Geschäftsprozessen prägt die heutige betriebswirtschaftliche Realität. Aufgrund der hohen Wertschöpfungstiefe, der Vielzahl von Produkten und der erheblichen gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen leiden speziell Banken unter hoher Komplexität und den damit verbundenen Kosten. Zudem erhöhen erodierende Margen insbesondere im Kreditgeschäft den Druck zur Kostensenkung, während die Nachfrage nach individualisierten Produkten steigt. Um die Komplexität von Geschäftsprozessen zu reduzieren und dabei gleichzeitig die Flexibilität zu erhöhen, wird das Prinzip der Modularisierung vorgestellt und auf den KMU-Kreditprozess eines mittelgroßen Kreditinstituts angewendet. Dabei wird Schritt für Schritt aufgezeigt, wie bei der Modularisierung von Geschäftsprozessen vorzugehen ist, um einzelne, unabhängige Prozessmodule zu bilden. Hierzu werden Geschäftsprozesse über die Interpretation der Schnittstellen zerlegt und mittels der hierarchisch agglomerativen Clusteranalyse zu Modulen zusammengeführt. Das Ergebnis zeigt, dass ein modularisierter Prozess für mehr Transparenz sorgt. Dadurch lassen sich Ineffizienzen eliminieren, Prozesse besser steuern und neue Prozessvarianten schneller einführen. So werden die Kosten bei gleichzeitiger Steigerung der Flexibilität der gesamten Organisation gesenkt.
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