Operative Steuerung von Banken in Deutschland: Ergebnisse aus Experteninterviews


Operative Steuerung von Banken in Deutschland: Ergebnisse aus Experteninterviews

8,00
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versand


Michael Leyer, Daniel Kronsbein, Jürgen Moormann
BIT 2/2013
12 Seiten

Kreditinstitute erhalten täglich Tausende von Aufträgen. Ziel der operativ Verantwortlichen ist die möglichst genaue Steuerung der Verarbeitung dieser Aufträge, damit die Leistungserstellung in kurzer Zeit, zu niedrigen Kosten und hoher Qualität erfolgt. Doch die Steuerung der Auftragsabwicklung ist schwierig, da Dienstleistungsunternehmen bei der Leistungserstellung stark von ihren Kunden abhängig sind („Kundenintegration“). Während die operative Steuerung in der Fertigungsindustrie bereits umfassend erforscht ist, wurde dieser Bereich bei Banken vernachlässigt. Dieser Beitrag hat daher das Ziel, den aktuellen Stand der operativen Steuerung in Banken aufzuzeigen und darauf basierende Implikationen abzuleiten. Er befasst sich mit den Mechanismen und Konzepten, die in der operativen Steuerung eingesetzt werden, sowie deren Einflussfaktoren. Ausgehend von Experteninterviews kann festgestellt werden, dass Finanzdienstleister die operative Steuerung meist lediglich nutzen, um auf plötzlich auftretende Abweichungen innerhalb des Prozesses zu reagieren. Es mangelt an Vorausplanungen des zu erwartenden Auftragseingangs und Regeln zur Nutzung von Steuerungskonzepten in unterschiedlichen Szenarien der Auftragsbearbeitung. Auch prozessorientierte Informationssysteme kommen nur sehr begrenzt zum Einsatz.
Diese Kategorie durchsuchen: Heft 2