Konstruktion eines Prozesslabors: Von Process Mining zur Prozesssimulation


Konstruktion eines Prozesslabors: Von Process Mining zur Prozesssimulation

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Michael Leyer, Jürgen Moormann
BIT 1/2014
12 Seiten

In vielen Branchen ist die Arbeit in Laboren selbstverständlich. Dort wird geforscht, getestet und simuliert. Beispiele sind die Fertigungsindustrie, die Raumfahrt, die Medizin sowie die Film- und Spieleindustrie. Dagegen ist in der Finanzbranche der Aufbau von Laboren bislang nicht üblich und wenn, dann nur bei der Suche nach Innovationen im Vertriebsbereich. Prozessveränderungen und neue Prozesse werden heute von Finanzdienstleistern oft ungeprüft in die Realität übergeben. Dabei bietet sich die Simulation von Geschäftsprozessen in einer Laborsituation förmlich an, denn Prozessdaten sind inzwischen meist vorhanden ebenso wie die notwendige Soft- und Hardware. Der Beitrag zeigt, wie ein Prozesslabor für Banken aufgebaut und die Simulation von Prozessen durchgeführt werden kann. Als wichtiges Hilfsmittel wird das Process Mining in die Vorgehensweise integriert. An einem Fallbeispiel wird die Idee verdeutlicht. Die Simulation in einer Laborumgebung bietet den Banken große Möglichkeiten: So können Fehler bei der Prozesskonstruktion oder der operativen Steuerung, die gegebenenfalls erhebliche Kosten nach sich ziehen, verhindert werden. Auch können verschiedene Szenarien analysiert und Ansatzpunkte zur Prozessverbesserung leichter identifiziert werden.
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