Kooperationsformen zwischen FinTech Start-Ups und Finanzdienstleistern in Deutschland


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Kooperationsformen zwischen FinTech Start-Ups und Finanzdienstleistern in Deutschland

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BIT 1/2017
Philip Beyer, Jan Saat
12 Seiten

FinTech Start-Ups sind in der Regel innovativ, flexibel, schnell mit Produkten am Markt und – je nach Geschäftsmodell – relativ unbehelligt von komplex umzusetzenden aufsichtsrechtlichen Vorgaben. Etablierte Finanzdienstleister haben hingegen häufig relativ lange Innovationszyklen und Umsetzungsgeschwindigkeiten durch heterogen gewachsene IT-Architekturen und Prozesse, jedoch verfügen sie über einen etablierten Marktantritt und erfüllen die regulatorischen Auflagen. Der Beitrag analysiert die Geschäftsmodelle deutscher FinTechs und identifiziert Kooperationsmöglichkeiten mit etablierten Unternehmen der Finanzdienstleistungsbranche. Anhand einer quantitativen Analyse von 133 FinTechs werden fünf Cluster von Geschäftsmodellen identifiziert: (1) Produktvermittler im B2C-Markt, (2) Anbieter von Komplementärprodukten, (3) Anbieter von Finanzprodukten für den B2C-Markt, (4) Mobile und Online-Payment Anbieter und (5) Serviceanbieter für den B2B-Markt. Die Ergebnisse zeigen, dass der Großteil der Geschäftsmodelle auf Ergänzungsleistungen zu den Produkten etablierter Unternehmen abzielt. Im Rahmen einer Chancen/Risiken-Betrachtung der Geschäftsmodelle werden Potenziale in den Kooperationsformen Markt, Strategische Allianz, Netzwerk, Joint Venture und Hierarchie aufgezeigt und diskutiert.

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